Projektarbeit
Europäisches Institut für Effizienzsteigerungen im Bildungssystem
Projekt SCHULPATENSCHAFTEN 2026/2027
Um konkrete Maßnahmen gegen Notstände an deutschen Schulen zu entwickeln und umzusetzen, fördert das Projekt SCHULPATENSCHAFTEN systematische Kooperationen zwischen Grundschulen und Schulen der Sekundarstufen I und II und dem tertiären Bildungsbereich.
Institutionalisierung: Stabile Rahmenbedingungen, Kontinuität und bildungseinrichtungsübergreifender Datenaustausch und Datenabgleich
Dabei sollen aktuelle fachdidaktische Konzepte systematisch in konkrete schul- und unterrichtspraktische Situationen integriert und evidenzbasiert weiterentwickelt werden. Durch die von den Arbeitsgruppen umgesetzten Maßnahmen sollen Entwicklungsprozesse an Berliner Schulen initiiert und nachhaltig gefördert werden.
Bachelorarbeiten der Erziehungs- und Bildungswissenschaften als Baustein für die vertikale Integration und Qualitätsentwicklung des Berliner Bildungssystems
Ziel und Struktur
Im Rahmen von Bachelorarbeiten der Erziehungs- und Bildungswissenschaften sollen Studierende in Arbeitsgruppen von drei bis vier Studentinnen und Studenten an teilnehmende Bildungseinrichtungen der Primarstufe und der Sekundarstufen I und II (in diesem Kontext die PATENSCHULEN) vermittelt werden.
Die universitären Arbeitsgruppen erstellen in Absprache mit dem Lehrkörper und den Schulleitungen Bedarfsanalysen für die Schulen. Die Bedarfsanalysen werden thematisch kategorisiert und entsprechend der Anforderungen und Entwicklungsziele der Schule priorisiert.
Auf dieser Grundlage können die Studierenden durch Beobachtung und Analyse Lösungsansätze für konkrete Problemstellungen aus der schulischen Praxis erstellen und systematisch und evidenzbasiert weiterentwickeln. Themenbereiche sind u.a. Inklusion, evidenzbasierte Förderung mathematischer Kompetenzen, Sprachbildung, Kompensationsmethoden für akuten Lehrkräftemangel und die Digitalisierung an Berliner Schulen.
In diesem Rahmen entwickeln die Arbeitsgruppen Methoden und Modellprojekte für Optimierungsprozesse in der Planung, Organisation, Steuerung und Evaluation von Erziehungs- und Bildungsprozessen.
In der nächsten Projektphase werden die konzeptionellen Methoden in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Akteuren der teilnehmenden Bildungseinrichtungen von den studentischen Arbeitsgruppen umgesetzt. Die Eignung der Maßnahmen wird kontinuierlich evaluiert und bedarfsgerecht angepasst.
Die Arbeitsgruppen sind untereinander vernetzt, so dass ein kontinuierlicher Daten- und Informationsaustausch ermöglicht wird. Entsprechend dem Schwerpunkt der thematischen Handlungsfelder können die Arbeitsgruppen neue Methoden an die Anforderungen der schulischen Praxis anpassen und konkrete Erfahrungswerte austauschen.
Für die Kontinuität des Projektes sollen angewandte Methoden dokumentiert und veröffentlicht werden. Die Zugänglichkeit der Datenbanken kann sich in der Betaphase auf aktive Teilhaber beschränken. Nach der Evaluierung sollten evidenzbasierte Ergebnisse allen Akteuren des Bildungsbereichs zugänglich gemacht werden.